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Wieder Sieg für Geierspichler in der Schweiz

23.05.2008
Nach den Wettkämpfen in Muttenz am vergangenen Sonntag prolongierte Thomas Geierspichler gestern seine Schweiz-Tournee in Ibach, wo ebenfalls Bewerbe über 200, 400 und 800 Meter auf dem Programm standen. Und wie am Sonntag feierte der Anifer auch über die 800 Meter-Distanz einen Sieg. "Aber es gab einen Unterschied zu Sonntag: Ich fühlte mich gestern um einiges besser", so der Olympiasieger.


Bei kühlen Temperaturen um die zwölf Grad belegte Thomas Geierspicher über die 400 Meter hinter Weltrekordhalter Dean Bergeron aus Kanada Zweiter. "Ich lag dabei nur eine Sekunde hinter Dean, das war eine gute Vorstellung", beschreibt Thomas dieses Rennen, wo er sich sehr stark gefühlt hatte. "Dritter wurde ein zweiter Kanadier, Vierter der Weltmeister Beat Bösch. Noch besser für mich lief es über die 800 Meter, wo ich souverän gewinnen konnte, obwohl ich viel an der Sitzposition herumprobiert habe. Aber das Rennen hat voll gepasst und ich musste mich nicht wie in Muttenz extrem quälen." Thomas setzte sich mit einer Zeit von 2:03:50 Minuten zehn Sekunden gegen seine Konkurrenten durch.

Auf den Boden der Realität wurde Thomas Geierspichler beim abschließenden 200 Meter-Bewerb geholt: "Nach den tollen Rennen zuvor belegte ich über die 200 Meter den vierten Platz, hinter Bergeran, der sich in toller Form präsentierte, Bösch und einem weiteren Kanadier. Positiv an diesem Rennen war aber, dass sich mein Rückstand mit nicht ganz einer Sekunde in Grenzen hielt."

Jetzt wird weitergetüftelt ...
"Meine Erkenntnis bei den beiden Schweiz-Stationen ist, dass bei meinem maximalen Krafteinsatz noch nicht das Optimum heraus kommt. Am Samstag bestreite ich zum Abschluss den größten Rollstuhlmarathon der Welt in Schenkon und fahre dann zurück nach Salzburg. Hier werde ich an den beiden Rennrollstühlen herumbasteln, vielleicht mit größeren Treibringen fahren. Und mit den Handschuhen muss ich noch tüfteln. Zudem werde ich meine beiden Bikes einscannen und dreidimensional überprüfen lassen. Vielleicht bemerken wir noch Verbesserungspotential."


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