26.05.2008
Eine anstrengende Woche mit drei Rennen in der Schweiz ging gestern für Thomas Geierspichler erfolgreich zu Ende: Bei einem der größten Rennrollstuhlmarathons der Welt in Schenkon sicherte sich der Anifer den Sieg.
Die Freude über den Erfolg wurde lediglich durch die mittelmäßige Zeit getrübt. "Mein Weltrekord liegt bei 1:43,45 und gestern legte ich eine Zeit von 2:02 Stunden auf den Asphalt. Leider war mein Setup komplett falsch gewählt, denn bis zehn Minuten vor dem Start regnete es. Es wurde dann aber sehr schnell trocken und ich musste mit meinem Regen-Setup starten. Das ist vergleichbar mit dem Langlaufen, wenn ein falsches Wachs gewählt wurde. Da tut man sich halt schwerer", sagt Thomas. Über den Rennverlauf meint der Olympiasieger: "Mit einem US-Amerikaner und einem Kanadier konnte ich mich an die Spitze setzen und wir waren uns einig. Bei Kilometer 35 attackierte ich und brachte einen beruhigenden Vorsprung ins Ziel."
Olympia kann kommen
In den nächsten Wochen stehen intensive Materialtests und viel Training auf dem Programm. "Auch im mentalen Bereich beginnt die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Olympia. Die Feinabstimmung für Peking beginnt. Wettkämpfe werde ich wahrscheinlich keine mehr bestreiten - falls doch, dann nur aus dem Training heraus."