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Geierspichler siegt bei Klassiker in Lissabon

22.03.2010
Die Saison läuft für Paralympicssieger Thomas Geierspichler weiter sehr gut: Nach seinem 1. WM-Titel in Dubai Anfang Februar über 10 Kilometer siegte er gestern beim prestigereichen Halbmarathon in Lissabon mit mehr als 40.000 AthletInnen.




Vor zwei Jahren konnte der Salzburger beim Halbmarathon in Lissabon mit 52:44 Minuten eine persönliche Bestzeit aufstellen. Beim gestrigen Rennen fuhr er wieder eine sehr gute Zeit von 56:50 Minuten bei schlechteren Bedingungen. "An den Tagen zuvor konnte ich wegen Regens und starken Windes nicht gut trainieren. Zum Glück hatten wir gestern aber schönes Wetter, aber trotzdem noch heftigen Wind von bis zu 30 km/h", beschreibt Thomas die Ausgangsposition.

Gleich nach dem Start ging er mit hohem Tempo weg, "weil ich mich voll ausleeren wollte." Auf dem Rundkurs konnten vier Fahrer mitfahren, doch die Führungsarbeit blieb auf den ersten zehn Kilometern an Geierspichler hängen: "Beim extremen Gegenwind wollte keiner vorne fahren, so hab ich das meiste selbst gemacht. In dieser Anfangsphase habe ich sicher die Zeit für einen neuen Weltrekord liegen gelassen, hinzu kam bei Kilometer neun auch noch eine Kopfsteinpflasterpassage wie im 2. Weltkrieg und einige Baustellen. Der Speed war aber sehr gut und nach den ersten zehn Kilometern gings voll zur Sache. Es war ein super Rennen und ich habe mich toll gefühlt. Aber bei diesen Bedingungen war einfach von der Zeit her nicht mehr möglich. Den Zweiten Beat Boesch, immerhin Olympiazweiter und -dritter, konnte ich klar mit über fünf Minuten distanzieren."

Vorbereitung auf Lieblingsstrecke in Padua
"Der Sieg hier in Lissabon hat sehr gut getan. Es ist der zweitgrößte Halbmarathon der Welt und ist auch ein Road Race Label der IAAF mit vielen SpitzenläuferInnen am Start. Mein nächstes Rennen wird wahrscheinlich der Linz-Marathon am 11. April werden. Er dient mir aber nur als Formaufbau für den Paduamarathon am 25. April, eine meiner Lieblingsstrecken. Und im Mai und Juni folgen die Bahnbewerbe in der Schweiz, wo es um die WM-Quali für die WM 2011 in Neuseeland geht", sagt Geierspichler.


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