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Thomas Geierspichler wird Vierter über 400 Meter

12.09.2008
Thomas Geierspichler belegte bei den Paralympics in Peking über 400 Meter Rang vier. Wie über 200 Meter verpasste er die Bronzemedaille nur knapp.


Nach seinem fünften Rang über 200 Meter belegte Rennrollstuhlfahrer Thomas Geierspichler bei den Paralympics in Peking über 400 Meter Rang vier. Der LBZ-Athlet verpasste dabei die Bronzemedaille nur knapp, war aber trotzdem zufrieden. „Das Rennen war gut, hätte es noch zehn Meter länger gedauert, wäre ich noch Dritter geworden“, so Geierspichler, der Bronzemedaillengewinner Dean Bergeron fast noch abgefangen hätte. Gold holte sich der Japaner Tomoya Ito vor seinem Landsmann Toshihiro Takada.

 

„Es ist irgendwie ein blödes Gefühl, wenn man Vierter ist. Eigentlich muss ich mit der Leistung zufrieden sein, andererseits wäre natürlich eine Medaille schön gewesen“, sagte der Anifer unmittelbar nach dem Rennen. Jetzt gilt die ganze Konzentration Geierspichlers auf die 800 Meter. „Das wird ein völlig anderes Rennen. Hier spielen Windschatten, Taktik und Rennverlauf eine große Rolle. Im Prinzip kann auf dieser Distanz alles passieren“, so der Olympiazweite auf dieser Distanz von Athen. Als größte Konkurrenten über 800 Meter sieht Geierspichler neben den Japanern den Spanier Santiago Sanz und 200-Meter-Olympiasieger Dean Bergeron. „Fünf oder sechs Leute werden sich das Rennen untereinander ausmachen. Mein Ziel ist und bleibt eine Medaille“, so der Rennrollstuhlfahrer optimistisch.

 

Der 800-Meter-Vorlauf findet am Sonntag, das Finale am Dienstag statt. „Dazwischen werde ich mir mal die Marathon-Strecke anschauen. Die soll ziemlich anspruchsvoll sein“, sagte Geierspichler. Die 42,195 Kilometer finden am kommenden Mittwoch statt und sind das letzte Rennen des Anifers bei den diesjährigen Paralympics.


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