Die ersten Wettkämpfe der neuen Saison in Arbon und Nottwil sind absolviert und insgesamt nehme ich sehr viele positive Erkenntnisse mit.
Bereits beim Saisonauftakt in Arbon konnte ich mit starken Zeiten aufzeigen. Trotz Kälte, Wind und Nieselregen war ich über die 400 Meter sogar einen Hauch schneller unterwegs als bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Indien.
Nach einer kurzen Heimreise ging es weiter nach Nottwil. Dort hatte ich von Beginn an das Gefühl, dass sich alles etwas schwerer und nicht ganz frei anfühlt, fast wie „Sand im Getriebe“. Im Nachhinein wurde dann klar, dass ein beginnender Harnwegsinfekt zusätzliche Energie gekostet hat.
Umso wichtiger ist für mich deshalb die Erkenntnis, dass ich bereits jetzt auf einem ähnlichen Niveau unterwegs bin wie beim Saisonhöhepunkt des Vorjahres bei der Weltmeisterschaft in Indien. Genau das zeigt mir, dass die Richtung stimmt und die Arbeit über den Winter angeschlagen hat.
Die ersten Rennen der Saison sind heuer extrem wichtig, weil wir viel an Material, Sitzposition und Setup arbeiten. Viele Anpassungen lassen sich erst unter echten Wettkampfbedingungen seriös beurteilen. Deshalb nehme ich aus den vergangenen Wochen unglaublich viele wertvolle Erkenntnisse mit.
Besonders erfreulich ist aktuell auch Rang 9 in der Weltrangliste.
Natürlich gibt es noch Bereiche, an denen wir weiterarbeiten werden und wollen. Aber insgesamt bin ich sehr froh und dankbar über diesen Saisonstart.
Es ist immer wieder eine Freude, in Arbon und Nottwil Rennen bestreiten zu dürfen. Ein großes Dankeschön an alle Veranstalter und Helfer.
Jetzt heißt’s regenerieren, ruhig weiterarbeiten und Schritt für Schritt den langfristigen Aufbau Richtung Los Angeles 2028 fortsetzen.


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