Die Schweizer Bahnserie ging für Thomas Geierspichler sehr erfolgreich zu Ende: Nach dem 3. Platz im 400er Rennen des IPC Athletics Grand Prix in Nottwil am Freitag holte er gestern über die 1.500m seinen ersten Sieg. Zum heutigen Abschluss schaffte er nochmals ein Podium.
Gestern startete der zweifache Paralympicssieger beim IPC Athletics Grand Prix in der Schweiz mit großen Erwartungen in das 1.500er Rennen. Und der Salzburger konnte seine Ziele umsetzen: „Es war ein spannendes und schnelles Rennen bei starkem Wind. Am Ende hatte ich einige Meter Vorsprung und war echt sehr froh über diesen Sieg. Durch diesen Triumph bin ich jetzt auch Zweiter in der Weltrangliste über die 1.500m.“ Mit einer Zeit von 4:05,77 Minuten distanzierte er den Kolumbianer Eduardo Torres um eine Sekunde, Dritter wurde der Litauer Kestutis Skucas.

Heute zwei Rennen zum Abschluss

Stress pur herrschte heute beim Daniela Jutzeler Meeting, dem Abschluss der Schweizer Bahnserie. Da nur eine Stunde nach dem 1.500er bereits der 400er angesetzt war, verzichteten Thomas Konkurrenten auf einen Start beim 1.500er. „Ich bin ihn trotzdem außer Konkurrenz gefahren und war im Alleingang nur fünf Sekunden langsamer als gestern. Danach im 400er war ich dann schon ziemlich platt und schaffte trotzdem aber noch einen dritten Platz“, analysiert der Anifer. Den Sieg im Abschlussrennen holte sich der Kolumbianer Eduardo Torres mit einer Zeit von 1:06,17 Minuten. Hinter dem Briten Marcus Perrineau schaffte es Geierspichler mit einer Zeit von 1:08,79 noch aufs Podest. „Diese Zeit war schon etwas langsamer als zuletzt. Aber das war sicher auch dem teils starken Seitenwind geschuldet. Mein Resümee fällt aber mehr als positiv aus und auch mein neuer Karbon-Rennrollstuhl hat sich bewährt. Jetzt gilt es weiter am technischen Setup zu feilen.“

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